Die Kanalsanierung - lebenswichtige Maßnahme für das Kanalsystem

Kanalsanierung Stuttgart

Verstopfungen im Abwassersystem sind wohl so ziemlich jedem bekannt. Dabei denken auch Sie sicherlich gleich an ein normales Abwasserrohr, welches verstopft ist. Jedoch sind auch Ablagerungen in großen Kanälen möglich. Das passiert in Stuttgart immer mal wieder. Wie auch bei ihren oftmals wesentlich kleineren Kollegen, den Abwasserrohren, müssen Abwasserkanäle bei den ersten Anzeichen von Mängeln einer Reparatur unterzogen werden.

Schließlich könnte eine Ignoranz dieses Problems ansonsten zu weiteren, weitaus fataleren Folgen führen. Wie auch bei den Abwasserrohren existieren selbst bei den Kanälen verschieden Möglichkeiten, wie sie wieder instand gesetzt werden können. Eine wichtige dieser Optionen ist die Kanalsanierung. Um diese soll es sich in den folgenden Abschnitten drehen. Dabei wird unter anderem ausgesagt, wann genau eine Kanalsanierung erforderlich wird und wie sie ganz genau verläuft.

 

Die Kanalsanierung - Was sie genau ist

Die Kanalsanierung ist eine Verfahrenstechnik, welche bei vorhandenen Entwässerungssystemen in Stuttgart und in anderen Städten angewandt wird. Sie dient zur Wiederherstellung als auch zur Verbesserung bei Mängelerscheinungen. Damit ist die Kanalsanierung eine auf Abwasserkanäle bezogene, lebensverlängernde Maßnahme.

 

Ihr Ablauf in drei Schritten

Im Großen und Ganzen wird eine Kanalsanierung in drei untere Stufen eingeteilt. Diese lauten: Reparaturverfahren, Renovierungsverfahren und Erneuerungsverfahren. Das Reparaturverfahren bei der Kanalsanierung bekommt Anwendung bei Beschädigungen, welche auf den Ort begrenzt sind. Hierbei kann insbesondere bei undichten Muffen oder schadhaften beziehungsweise fehlerhaften Zuläufen gut ein Sanierungserfolg erzielt werden. Dabei dürfen jedoch die angrenzenden Rohre nicht während der Kanalsanierung in Mitleidenschaft gezogen werden. Bei ebenso auf den Ort begrenzten, jedoch sich wiederholenden Schäden wird hingegen das Renovierungsverfahren angewandt. Mit ihm ist es möglich, während der Kanalsanierung einzelne oder mehrere hintereinander liegende Kanalabschnitte zwischen zwei Schächten in einem Arbeitsgang zu bearbeiten. Hierzu werden wiederum verschiedene Methoden verwendet. So findet das Beschichtungsverfahren nur eine äußerst geringe Bedeutung. Das Schlauchliningverfahren hingegen ist jedoch ein typischer Vertreter. Ebenso ist es mit dem Rohrliningverfahren als auch dem TIP-Verfahren. Natürlich existieren noch weitere Verfahren. Welches angewandt wird, entscheidet der Fachmann. Schließlich können die Beschädigungen im Kanal unterschiedlicher Art sein. Des Weiteren ist es auch möglich, dass bei der Kanalsanierung das Erneuerungsverfahren zur Anwendung kommt. Auch hierbei gibt es weitere Unterteilungen, und zwar in die grabenlose Variante als auch in die offene Bauweise. Bei der letzteren Möglichkeit werden Rohre verlegt und die Alten entweder entfernt oder nicht ausgebaut. Auf alle Fälle muss ein Graben angelegt werden. Bei der grabenlosen Variante findet eine Rohrverlegung statt, ohne dass ein Graben notwendig ist.

 

Die Hausanschlusssanierung

Bei der Hausanschlusssanierung kommt es zu einer Kanalsanierung von kleinen Kanälen. Gerade die Kanalsanierung bei Grundstücken besitzt einige Besonderheiten. Zum Beispiel wechselt hierbei der Kanalbetreiber je nach städtischen Richtlinien innerhalb der Leitung. Also gehört der Kanal zu einem Teil dem Hauseigentümer, der Rest jedoch gehört dem Eigentümer des öffentlichen Kanals. Genauso verfügt der Hausanschlusskanal über sogenannte Revisionsschächte auf dem Privatgrundstück. Die Einbindung von dem Hausanschlusskanal in den Hauptkanal passiert sehr oft über die Formstücke. Diese wiederum befinden sich an der Hauptleitung. Also kommt es zu keinem direkten Anschluss an den Schachtanlagen. Des Weiteren ist eine Kanalsanierung hierbei fast immer mittels Erneuerungsverfahren möglich.